header

Gerade in Zeiten der Coronakrise sind bewährte Traditionen vielen Menschen wichtig wie zum Beispiel der häusliche Marienaltar.

Etliche Familien in Euerfeld errichten zu Beginn des Marienmonats Mai einen kleinen Maialtar zu Ehren der Muttergottes, so auch Rita Heussner. Sie schreibt dazu: „Bei uns war und ist es üblich, neben der Marienstatue (die sicher schon sehr alt ist!) den Maialtar mit Birkengrün, einer Kerze, die man täglich zu einem Gebet anzündet, und einem Sträußchen Maiglöckchen oder anderen Frühlingsblumen zu schmücken.“

Zudem hat sie im Internet recherchiert und foldenden Text zu den Maiandachten gefunden:

Maialtar web„In Deutschland fand die erste Maiandacht 1841 im Kloster der Guten Hirtinnen in München-Haidhausen statt. Die deutschen Diözesen folgten innerhalb weniger Jahre: 1842 Aachen, 1844 Regensburg, 1847 Breslau und Rottenburg, 1850 Köln und Münster, 1851 Mainz, 1852 Paderborn, Osnabrück und Speyer, vor 1855 Trier, 1855 Eichstätt und Passau, 1858 Augsburg, Freiburg und Würzburg. Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war es in Deutschland üblich, dass auch jede Familie im Monat Mai zu Hause einen „Maialtar” (rheinisch: „Maialtärchen”) aufbaute: Eine blumengeschmückte Marienstatue (u. a. mit Maiglöckchen) etwa im Herrgottswinkel, ein zusätzliches Ave-Maria zum Morgen-, Tisch- oder Abendgebet und der „Engel-des-Herrn” um 12 Uhr galten als üblich.“

Text wurde hier entnommen: https://www.pfarrbriefservice.de/file/maialtare-maibaume-und-andere-brauche-im-wonnemonat-mai

Weitere Informationen zur Maiandacht gibt es auch auf https://de.wikipedia.org/wiki/Maiandacht

 Bilder: Rita Heussner und Walter Sauter

­