Kritisieren ohne zu verletzen

Walter Sauter Bildergalerien, Katholische Landvolkbewegung, Nachrichten, Startseite oben

33 Frauen waren zum österlich geschmückten Frauenfrühstück der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) ins Pfarrheim gekommen. Die christliche Lebensberaterin und Psychologin Jutta Lenhart erklärte zu Beginn, dass Kritik wichtig ist. Aber oft hakt und kriselt es, weil wir nicht „kritisieren ohne zu verletzen“. Sie ging auf verschiedene Kritikkulturen ein und erläuterte sie anhand von Beispielen, die den Frauen bekannt vor kamen.

Weiterhin erläuterte sie, was Kritik ist und welche Folgen Kritik haben kann. Besser als Kritik, so die Referentin, ist Feedback, also eine Rückmeldung. Diese gibt mir Auskunft darüber, wie ich von anderen wahrgenommen, verstanden und erlebt werde. Es sagt nicht: „So bist du, Du sollst Dich ändern.“ Gutes Feedback sollte zum richtigen Zeitpunkt, aber auch zeitnah stattfinden. Ganz wichtig ist es, so Lenhart, ehrlich zu sein. In der Bibel steht geschrieben: „Wie goldene Äpfel auf silberner Schale, so ist ein Wort zur rechten Zeit“ (Sprüche 25,11).

Feedback stellt also meinem Gegenüber Informationen über meine Gefühle und Vorstellungen zur Verfügung. Wie er damit umgeht, bleibt ihm selbst überlassen. Die große Aufmerksamkeit und Begeisterung der Frauen zeigte, dass die Referentin ein für alle wichtiges Thema angesprochen hatte.

Bericht und Bilder von Claudia Mack