„So ist Versöhnung“

Claudia Mack Bildergalerien, Katholische Landvolkbewegung, Nachrichten, Startseite oben

Gut 40 Frauen trafen sich zum Frauenfrühstück im Euerfelder Pfarrheim. Referent war diesmal ein Euerfelder: Peter Langer, Bildungsreferent an der Kolping-Akademie Würzburg. Er sprach zum Thema: Versöhnung mit mir selbst – geht das?

Gleich zu Beginn fragte er uns, ob wir die Wertschätzung und das Lob Anderer an uns heranlassen können. Es tut jedem Menschen gut, wenn wir von anderen gelobt und geachtet werden. Versöhnung kann nur dann geschehen, wenn ich ja zu mir sage, mit all meinen Fehlern und Schwächen. So wie ich bin, bin ich gut. Für viele Menschen ist jedoch Selbstliebe sehr schwierig.

Wir bekamen eine Karte, auf der ein Stück Silberfolie aufgeklebt war. Sie sollte uns als Spiegel dienen. So wie wir auf dieser Folie nicht perfekt aussehen, so sind wir es auch im echten Leben nicht. Manches geht daneben, aber wir dürfen immer wieder neu beginnen. Der Referent nannte es „die Lizenz zum Scheitern“. Auch das „Lied vom Scheitern“ von der Gruppe „Die Ärzte“ bestärkte uns in der Überzeugung, dass es nicht wichtig ist, immer der/die Beste zu sein.

Nach dem Lied „Wie ein Fest nach langer Trauer… so ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein“ von Jürgen Werth und Friedenswünschen von Helga Reinbold gingen wir gestärkt nach Hause.

Text und Bilder: Claudia Mack