Weltgebetstag der Frauen

Rita Heussner Bildergalerien, Pfarrgemeinderat, Startseite oben

Im jährlichen Wechsel zwischen Euerfeld und Schernau, war heuer Schernau an der Reihe, den Weltgebetstag der Frauen vorzubereiten. Ein bewährtes Organisationsteam hat zusammen mit einigen Frauen die Gestaltung des Gottesdienstes besprochen.

Mit den Vorbeterinnen, Frauen und Mädchen, die aus Schernau, Seligenstadt und Euerfeld kamen, konnte der Gottesdienst im Schernauer Gemeindehaus im Sinne der Frauen aus SURINAM gestaltet werden. Dieses Land hat in diesem Jahr die Gebetstexte ausgesucht.

Surinam liegt an der Nordostküste von Südamerika, zwischen Guyana und Französisch Guyana und hieß früher Niederländisch Guyana, es grenzt an den Atlantischen Ozean. Die Amtssprache ist Niederländisch – seit 1975 ist es  unabhängig. Die Hauptstadt heißt Paramaribo.
Flächenmäßig ist Surinam halb so groß wie Deutschland. Mit einer Einwohnerzahl von 540.000 zählt es gerade mal so viele Menschen wie Nürnberg. Die Bewohner sind: Maroons = Nachkommen versklavter Afrikaner, Nachkommen von Chinesen, Indonesiern und Indern.
Unter den christlichen Religionsgemeinschaften gibt es eine Vielzahl von Konfessionen. Hierunter sind die römisch-katholische Kirche, die Herrnhuter Brüdergemeine, die Reformierte Kirche, die Lutheraner, die Pfingstbewegung, die Zeugen Jehovas, die Methodisten etc. vertreten. Daneben gibt es noch eine kleine jüdische Glaubensgemeinschaft. Schließlich sind auch noch indigene südamerikanische Religionen sowie überlieferte Kulte traditioneller afrikanischer Religionen vertreten. Diese Religionsgemeinschaften leben harmonisch nebeneinander und miteinander.
(Bei der Vorbereitung in Kitzingen erfuhren wir, dass in Geiselwind-Rehweiler eine Herrnhuter Schlossanlage bzw. Schlösslein-Kolonie vorhanden ist)

Die Schauspielerin und Schriftstellerin Marianne Sägebrecht hat ein besonderes Verhältnis zu Surinam. Das beschreibt sie in einem Buch und man kann es auch im Internet in einem Interview mit ihr nachlesen.

Die Gebetstexte des Gottesdienstes in Schernau wurden mit dazu passenden Bildern und freudig klingenden Liedern vorgetragen, teilweise mit Gitarrenbegleitung. Der Titel lautete schließlich „GOTTES SCHÖPFUNG IST SEHR GUT“.

Anschließend unterhielt man sich noch gemütlich bei Tee, herzhaften Gerichten und Kuchen sowie Plätzchen nach Surinamischen Rezepten. Weitere fleißige Helferinnen hatten gekocht und gebacken und den Altartisch sowie den Gebetsraum fantasievoll hergerichtet.

Großer DANK geht an alle Mitwirkende.

Text und Bilder: Rita Heußner