Sternsinger als Hoffnungsträger

Walter Sauter Bildergalerien, Pfarrgemeinderat, Startseite oben

Jetzt sind sie wieder unterwegs, die Sternsinger, angeführt von einem goldenen Stern ziehen sie in Euerfeld von Haus zu Haus. Die als Könige verkleideten Kinder und Jugendlichen tragen einen Segensspruch vor und schreiben dann mit gesegneter Kreide 20*C+M+B*18 an die Türen. Dabei stehen die drei Buchstaben für steht für das lateinische „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).

Ausgesandt wurden sie bei einem feierlichen Gottesdienst, der unter dem Motto der Aktion stand: „Gemeinsam gegen Kinderarbeit * In Indien und weltweit“. Gleich zu Beginn machten die Sternsinger auf Ungerechtigkeiten in Indien aufmerksam. Verbunden mit den Hinweis, dass es jeden treffen könnte, wenn er oder sie dort leben würde. Sie verdeutlichten dies mit einem Fußball, einer Jeans oder einem Pullover, bei dessen Herstellung Kinder mitgearbeitet haben könnten.

„Es kann sein, dass die Baumwolle, aus der die Hose ist, von einem Kind geerntet wurde. Es kann sein, dass ein Kind beim Färben des Stoffes dabei war, eine Arbeit, bei der giftige Dämpfe entstehen. Es kann auch sein, dass ein Kind eine Hose zusammen genäht hat. So kompliziert ist es bei vielen Dingen: Kinderarbeit könnte fast überall drin stecken“, sagte der Wortgottesdienstbeauftragte Peter Langer in seiner Predigt.

Kinderarbeit sei schlimm, erklärte Langer weiter, gefährlich und anstrengend, Kinder könnten davon krank werden oder sogar sterben. Zudem könnten sie die Schule nicht besuchen, um ihr Lage später zu verbessern. In einem szenischen Spiel machten dann fünf Sprecher Gedanken von Menschen in Indien deutlich und was getan werden könnte, um die Lage der Kinder dort zu verbessern.

Langer machte darauf aufmerksam, dass auch wir etwas gegen Kinderarbeit und Armut tun können wie z.B. durch den Kauf von fair gehandelten Produkten. Zudem gebe es viele Hilfsprojekte und Ideen, um Kinderarbeit und Armut zu beseitigen. „Die Menschen finden Wege aus der Armut und vor allem die Kinder dürfen Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben. Denn ihr Kinder seid die Zukunft unserer Welt – in Indien genauso wie bei uns in Deutschland“, sagte er.