„Oh Holy Night“

Walter Sauter Bildergalerien, Pfarrgemeinderat, Singkreis, Startseite oben

Das nennt man perfekt vorbereitet: Petrus sorgte vor der Tür für jede Menge weißer Flocken, während in der Euerfelder Pfarrkirche der Singkreis den Weihnachts-Evergreen „Leise rieselt der Schnee“ intonierte. Aber auch sonst war das Adventskonzert am späten Sonntagnachmittag eine rundum gelungene Angelegenheit. Ob die Auswahl der Stücke oder die gesanglichen Leistungen von Singkreis und Ensemble Inflamati – Organisator und Chorleiter Thomas Kram hatte seine Sängerinnen und Sänger bestens präpariert und so sorgten alle 28 Akteure für eine wunderbare Einstimmung auf Weihnachten.

Die Eröffnungsmotette „Ihr Tore hebt euch nach oben“ wurde von der Empore gesungen. Geschaffen hat das Werk der frühere Würzburger Domkantor Otmar Faulstich. Weiter ging es mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“, ehe Chor und Ensemble in den Altarraum kamen. Eine erste Kostprobe ihres Könnens gab das achtköpfige Ensemble Inflamati mit den beiden Stücken „Rorate Coeli“ und „Machet die Tore weit“, während die beiden Gospels „Mein Gott, welche Freude“ und „The Virgin Mary has a Baby Boy“ eine echte Herausforderung für den Sinkreis darstellten, die die Truppe aber gekonnt und mit viel Charme meisterte.

Höhepunkt des Konzerts war das Weihnachtslied „Oh Holy Night“ von Adolphe Charles Adam, eindrucksvoll vorgetragen vom Ensemble Inflamati. Thomas Kram erläuterte, dass es sich bei dem Text den Liedes fast um eine Adventspredigt handelt, in der das Leben Jesu von der Geburt bis zu seiner Wiederkunft erzählt wird. „Für mich ist es eines der schönsten Weihnachtsstücke“, gestand er.

Dem Ende entgegen ging es dann beschwingt mit „Winterwonderland“ und „Alle Jahre wieder“. Nach dem verdienten Schlussapplaus gab es Blumen für die Solisten und den Organisten und für das Publikum eine Zugabe: das italienische Weihnachtslied „Tu Scendi Dalle Stele“, das schon vor einem Jahr die Euerfelder entzückte.

Zu der heiter gelösten Stimmung passte es, dass der Pfarrgemeinderat am Ende zu Glühwein, Tee und Lebkuchen lud. So war die Kirche noch eine Stunde nach dem Konzert von den Stimmen gut gelaunter Gäste erfüllt. – Der Inhalt der Spendenkörbchen kam übrigens wie in den Vorjahren der Pfarrei zugute.