Vorsicht Betrüger!

Claudia Mack Bildergalerien, Katholische Landvolkbewegung, Startseite oben

„Die Polizei klärt auf“ lautete das Thema des Frauenfrühstücks am 18. Oktober, zu dem 30 Frauen aus Euerfeld und den umliegenden Ortschaften gekommen waren. Heike Ott von der Polizeilichen Beratungsstelle in Würzburg war zu Gast und stellte uns anhand von lebendigen Beispielen aktuelle Betrugsmaschen vor und wie wir solchen Machenschaften begegnen können.

Heute ist es z.B. möglich, dass im Display des Telefons die „110“, also die Nummer Polizei erscheint, es sich aber in Wahrheit um einen Betrüger handelt, der sich als Polizist ausgibt. Solche Betrüger geben beispielsweise vor, dass Einbrecher unterwegs seien und sie deshalb kommen wollten, das Haus zu überprüfen. Die Referentin machte deutlich, dass die Polizei würde nie anrufen, um vor Betrüger zu warnen oder sogar kommt, um unser Haus zu überprüfen. Bei solchen Anrufen sollten alle Alarmglocken schellen, denn für solche Aktionen hat die Polizei gar keine Zeit.

Auch wenn per Mail oder telefonisch mit einer Strafanzeige gedroht wird, ist das ein Betrugsversuch, denn Anzeigen werden immer schriftlich per Post zugestellt, so Ott. Auch Hinweise, dass bei einem Einbruch eine Liste mit unseren Namen gefunden worden sei, sind Betrugsversuche. Einbrecher tragen nämlich keine Listen mit sich herum, wo sie als nächstes einbrechen wollen.

Die Polizistin erklärte auch, wie wir uns in der Stadt, in Bus oder Bahn oder bei großen Menschenansammlungen verhalten sollen, um Taschendieben zu entgehen. Zudem gab sie Tipps, wo Geldbeutel und Handy aufbewahrt werden sollten. Abschließend appellierte sie an uns, hellhörig und wachsam zu sein, denn Diebe, Einbrecher und Betrüger gibt es überall.

Text und Bilder: Claudia Mack