Zeichen setzen für den Frieden

Walter Sauter Katholische Landvolkbewegung, Startseite oben

Mit einem Gottesdienst in der Bruder-Klaus-Kapelle Euerfeld hat die Katholischen Landvolkbewegung im Bistum Würzburg das Gedenkjahr für den Friedensheiligen Niklaus von Flüe eröffnet, der vor 600 Jahren in der Schweiz geboren wurde. Das Motto dieses Jahres lautet „Friede mit dir“, erklärte Diözesanlandvolkseelsorger Wolfgang Scharl. Man fühle sich an diesem Tag mit vielen anderen Landvolk- und Landjugend-Gruppen in Deutschland verbunden, die ebenfalls am 21. März, dem Geburtstag von Bruder Klaus, ihres Patrons gedenken und für Frieden beten.

„Mit unserem Gebet wollen wir ein Zeichen für den Frieden setzen“, sagte Scharl weiter. „Wir beten gemeinsam, ‚damit Frieden wachse’ in dieser Welt.“ Gebetet wurde für Frieden auf der ganzen Welt, aber auch „in unserem Land, in unserem Ort, in unseren Familien und im eigenen Herzen“.

Rund 30 KLBler waren aus verschiedenen Regionen des Bistums Würzburg angereist, um mit dem früheren Landvolkseelsorger Pfarrer Franz Schmitt (Frickenhausen) Eucharistie zu feiern. Bruder Klaus, so der Geistliche in seiner Predigt, ist zu einem „Ratgeber für viele“ geworden. Auch heute brauche es noch Menschen, die uns auf den Frieden hinweisen. Die beiden Fenster in der Klause von Bruder Klaus, das eine nach innen hin zu Gott, das andere nach außen zur Welt, könne auch als Bild für unser Leben dienen.

Pfarrer Schmitt nahm auf die erste Vision von Bruder Klaus Bezug, in der er einen Stern, einen Stein und Heiliges Öl gesehen habe. Er deutete den Stern als das Licht, das Niklaus bereits als Bauer weiter gegeben habe. Der Stein steht nach den Worten Schmitts für Beständigkeit und tiefen Glauben und das Öl für die Verbindung zum Heil bei Gott, wie es auch bei der Verwendung des Öls bei der Taufe oder Firmung zum Ausdruck komme.