Sternsinger unterwegs

Walter Sauter Bildergalerien, Pfarrgemeinderat, Startseite oben

Unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“ zogen an Dreikönig, 6. Januar, rund 300.000 Sternsinger durch Deutschlands Städte und Dörfer und brachten den Segen in die Häuser. 14 Mädchen und Buben waren auch in Euerfeld und Schernau unterwegs, sagten ihren Segensspruch auf und schrieben „20*C+M+B*17“ an die Haus- und Wohnungstüren. Die drei Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“. Übersetzt bedeutet das: „Christus segne dieses Haus“.

Ausgesandt wurden die Sternsinger beim Gottesdienst mit Pater Richard Heßdörfer. Dabei brachten sie ihre Gaben wie Weihrauch, Wein, Brot, ein Pflanze und Kreide zum Altar, die von Pater Richard gesegnet wurden. Sie erinnerten damit an die biblische Überlieferung, wonach die drei Weisen aus dem Morgenland Gold, Weihrauch und Myrrhe an der Krippe vor dem Jesuskind niederlegten.

Insgesamt kamen bei der Aktion in Euerfeld und Schernau rund 1100 Euro zusammen. Die Spenden gehen an Not leidende Kinder in der ganzen Welt. Vorbereitet und begleitet hatten die Aktion der Kinder Theresia Schiffmaier sowie Katharina und Ludwig Ländner.

Das Sternsingen ist ein alter Brauch, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Als Könige gekleidet zogen Jungen durch die Gassen und spielten den Zug zur Krippe nach. Das Kindermissionswerk hat den Brauch 1958 wieder aufgegriffen. Heute ist das Sternsingen die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.