Hoffnung auf Versöhnung

Walter Sauter Bildergalerien, Nachrichten, Soldaten- und Kriegerkameradschaft, Startseite oben

„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker“, sagte Hartmut Page, 1. Vorsitzender der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Euerfeld, am Volkstrauertag in der Pfarrkirche St. Michael. Er erinnerte an die Soldaten, die in den beiden Weltkriegen starben oder auf der Flucht und in Gefangenenlagern getötet wurden. Er gedachte aber auch derer, die ihr Leben lassen mussten, weil sie Widerstand gegen eine Gewaltherrschaft geleistet haben, einem anderen Volk angehörten oder wegen Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurden.

Er fuhr fort: „Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, und um die Bundeswehrsoldaten und andere Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.“ Gleichwohl, so Page weiter, stehe unser Leben im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern. „Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Pater Richard Heßdörfer, der den Gottesdienst mit den Gläubigen feierte, verwies auf die Frohe Botschaft vom Weiterleben nach dem Tode und unserer Heimat bei Gott. Anschließend betete er für die Verstorbenen und Gefallenen. Die Musikkapelle Euerfeld hatte die musikalische Gestaltung des Totengedenken übernommen, das wegen der schlechten Witterung in der Pfarrkirche stattfand. Auf dem Friedhof legten Mitglieder der Soldaten- und Kriegerkameradschaft einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder.